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Those who think of paper art usually associate this with origami. That's what fascinated me from childhood on, and so I developed my affection for folding and designing with paper as well as all things geometric. After school, I decided to study architecture and devoted all my creativity to interior design. Since then, geometrical patterns, which found a special expression, and perfection in Islamic art as a form of ornamentation have been accompanying me. A course in Istanbul took me to a new world: Working with 2D patterns, I realized that I was able to see them in three dimensions – Thus, I imagined the two-dimensional pattern of ornament in the third dimension, and I envisioned new faces in that ancient pieces of historic art. As an artist, I now translate this into my paper art works.

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Wer an Papierkunst denkt, verbindet das meist mit Origami. Genau das faszinierte auch mich von Kindesbeinen an und so entwickelte ich meine Zuneigung zum Falten und Gestalten mit Papier sowie zu allem Geometrischen. Nach der Schule entschied ich mich für ein Studium der Architektur und widmete meine ganze Kreativität der Innenarchitektur. Seither begleiten mich geometrische Muster, die in der islamischen Kunst als Form der Ornamentik eine besondere Ausprägung und Vollendung fanden. Ein Kurs in Istanbul führte mich in eine neue Welt: Beim Arbeiten mit 2D-Mustern erkannte ich, dass ich sie in der dritten Dimensionen sehen konnte. So stellte ich mir das zweidimensionale Ornamentmuster in der dritten Dimension vor und ich sah neue Gesichter in diesen alten Kunstwerken. Und dieses setze ich als Künstlerin in meine Papierkunstwerke um.

„Man kann islamische Ornamente als eine Form der sichtbaren Musik sehen; Wiederholung und Rhythmik seiner Motive beschwören einen inneren Gleichgewichtssinn und wirken wie eine sichtbare Erweiterung der Anrufung des Göttlichen.“
Daud Sutton